BOOT – Halle 16 D 58: Bente 24 Live

Nachdem ich via Digger Hamburg auf das Bente-Projekt aufmerksam wurde, gab es trotz meiner nicht vorhandenen Zeit in diesem Jahr einen klaren Pflichttermin: BOOT 2015 in Düsseldorf. 

Ist ja quasi um die Ecke und so standen drei Programmpunkte für den Spätnachmittag des heutigen Tages auf der To-Do-Liste:

1.) Bücher von Stephan Boden signieren lassen
2.) Segelurlaub für die Familie buchen
3.) Bente live kennenlernen

Punkt 1 ist schnell erledigt. Zwar kommen wir dank Anreise mit dem ÖPNV leider zu spät zu seinem Vortrag „Ostseeroulette„, erwischen Stephan Boden alias Digger aber noch auf dem SEGELN-Stand und erhalten umgehend die begehrte Widmung inkl. Bordpfote.

Widmung Digger Hamburg
„Für Hartmut – Gruß von der Digger-Crew“

Die Zeit ist knapp; daher wird nur kurz gequatscht und wir verabreden uns für später auf dem Bente 24-Stand.

Zuvor geht es inklusiv einiger, der Neugier meines Ältesten geschuldeten Umwege zur Halle 14 auf den Stand E 06: dort hat Familie Verweyen vom segelzentrum elba ihren stimmungsvollen Meetingpoint aufgebaut und ich buche den Familienurlaub für dieses Jahr: vom DSV-Jüngstenschein auf Optimisten über Teenie- und Erwachsenen-Gleitjollentraining bis hin zur klassischen SBF-Binnen-Ausbildung ist diesmal alles dabei.

Nun wird es aber Zeit: es ist 17:30 Uhr, die Messe schließt um 18:00 Uhr und ich habe noch Bente auf meiner Liste stehen. Ich reiße meinen Ältesten von der laufenden Wasserrettungsübung im  Aktionsbecken los und wir sputen uns zurück in Halle 16 auf Stand D 58.

Die Atmosphäre, die uns am Bente-Stand empfängt, hat Fridtjof Gunkel von der YACHT gewohnt gut und treffend auf den Punkt gebracht. Auch die zugehörige YACHT-Fotostrecke gibt diese gut wieder.
Auch ich bin sehr angetan von der Standatmosphäre: zunächst ist da der Bente24-Kasko mit seinen wunderbaren, Schnelligkeit und Raum versprechenden Linien. Die „Zettelwand“ lässt mich sofort ein Mitglied des Projekts werden – hier kann ich die Projektgeschichte nachvollziehen, Verworfenes wiederfinden,  Ideen bewerten und Anregungen für ein Weiterdenken finden. Das Bente-Kino bietet demjenigen, der nicht Blog und FB-Gruppe mit den zugehörigen Videos kennt, die Möglichkeit, sich mittels bewegter Bilder über die Projektgeschichte zu informieren. Nicht zuletzt und für mein Empfinden ist die Standbesetzung der absolute Knaller: freundlich, zugewandt und immer möglichst auf der Augenhöhe des jeweiligen Gesprächspartners – Klasse!

Marion und ich sitzen im tatsächlich unglaublich geräumigen Prototyp als Alexander Vrolijk hineinklettert und ungefragt zu erzählen beginnt: Angefangen beim Kollisionsschot im Bug bis nicht zuletzt zur Ananas unter dem Dodger erhalten wir eine umfassende Kurzzusammenfassung (!) der Gedanken und Anregungen, die bislang in Bente Platz gefunden haben bzw. bereits für die baldige Umsetzung geplant  wurden.
Wenn das ganze Projekt nicht ohnehin schon meine Aufmerksamkeit erlangt hätte – Xandi hätte es definitiv spätestens jetzt geschafft. So erzeugt man Kundenbindung, liebe Manager! Ehrliche Begeisterung ist das Zauberwort!

Ich bin geflashed:
Das Boot macht mich ziemlich an und die Leute sind geil und auch Marion, die bislang nur Mitsegeln auf deutlich größeren Schiffen kennt, ist im verträumten Dauergrins-Modus.

Ananas mit verträumt dauergrinsender M.
Ananas mit verträumt dauergrinsender Marion

Auf dem Heimweg fragt mich Marion, wie viel denn ein solches Boot an Nebenkosten im Jahr benötigen würde. Ich kann ihre Frage nicht sachgerecht beantworten, weise aber darauf hin, dass ein eigenes Boot nun so gar nicht das sei, was in meiner Lebenssituation angemessen und erstrebenswert wäre. Außerdem gäbe es alle möglichen Boote in den unterschiedlichsten Revieren dieser Welt zu chartern – was würde ich da ein eigenes Boot benötigen.

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